Das Retreat für Menschen, die sich Zeit nehmen wollen, um sich selbst bewusster zu begegnen.

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Unsere Retreats richten sich an Menschen, die sich Zeit für sich selbst nehmen und dem eigenen Erleben bewusster begegnen möchten. Im Mittelpunkt stehen Körperwahrnehmung, emotionale Prozesse und der Zugang zu eigenen Ressourcen – begleitet durch Hypnose, Yoga und Breathwork.


Was unsere Retreats besonders macht, ist die durchgehende Begleitung durch uns drei: Während der gesamten vier Tage sind wir als Ansprechpersonen für die ganze Gruppe präsent. So entsteht ein sicherer, verlässlicher Rahmen, in dem persönliche Prozesse kontinuierlich begleitet werden können.

Gleichzeitig trägt jedes Retreat einen klaren thematischen roten Faden durch alle vier Tage. Das jeweilige Thema bleibt nicht Überschrift, sondern wird in den Methoden, Übungen und Gruppenprozessen immer wieder aufgegriffen und vertieft. Dadurch bleibt es über die gesamte Zeit hinweg greifbar und erfahrbar.

Die Retreat-Reihe

Ein Retreat für Körper, Gefühle und innere Klärung

Unsere Selbsterfahrungsretreats bieten dir einen sicheren Rahmen, um den Einfluss deiner eigenen Erfahrungen auf deine berufliche Tätigkeit und dein Privatleben bewusst zu entdecken. Durch die Arbeit an dir selbst werden Themen sichtbar, die bewusst oder unbewusst in dein professionelles Handeln und dein privates Erleben hineinwirken und diese beeinflussen.

Wenn dir diese Themen klarer werden, fällt es leichter, zu entscheiden, wie du mit ihnen weiter umgehen möchtest. Manchmal ist die Bewusstwerdung bereits ein wichtiger Schritt. In anderen Fällen kann eine Veränderung von Verhaltensweisen, Gefühlen oder körperlichen Zuständen notwendig sein. Solche Veränderungsprozesse können durch Selbsterfahrung angestoßen und begleitet werden.

Fine, Dana und Assad

Formate der Selbsterfahrung

Erfahrungsorientierte Arbeit im Retreat

Gruppentrance & Breathwork

Trance ist ein besonderer Bewusstseinszustand, der Zugang zu inneren Bildern, Gefühlen und Körperempfindungen eröffnet. Durch Hypnose, Trance-Tanz und Atemarbeit werden unbewusste Inhalte erfahrbar, oft emotional, intensiv und zugleich regulierend. Assad und Dana leiten unterschiedliche Formen der Trance- und Atemarbeit an und legen dabei großen Wert auf Sicherheit, Selbstbestimmung und individuelle, ressourcenorientierte Prozesse.


Yoga Integrativ

Yoga wird auf dem Retreat themenbezogen praktiziert und unterstützt die Selbsterfahrung durch Aktivierung, Beruhigung und Integration. Es geht nicht um Leistung oder sportliche Ausführung, sondern um achtsame Körperwahrnehmung. Fine verbindet die Yogapraxis mit den inneren Prozessen des Retreats und gestaltet sie für Menschen mit und ohne Vorerfahrung zugänglich.


Trance Tanz

Trance Tanz ist eine intuitive, ritualartige Form des Tanzes, bei der jede Person für sich selbst tanzt. Mit verbundenen Augen und begleitet von Musik entfällt Vergleich und Bewertung, der Fokus richtet sich nach innen. Assad, Dana und Fine begleiten die Sessions und sorgen für einen sicheren Rahmen.


Neurogenes Zittern

In den Yoga-Einheiten gibt es die Möglichkeit, sich mit dem neurogenen Zittern auseinanderzusetzen. Hierbei handelt es sich um das körpereigene Zittern, das mit Hilfe von dafür entwickelten Körperübungen gezielt angestoßen werden kann. Zittern ist eine der Selbstregulationsfunktionen des Körpers, Spannung zu lösen. Bewusst, achtsam und auf eigene Weise den Körper zittern zu lassen, ist also ein gesunder Weg, das Loslassen auf körperlicher Ebene zu üben. Denn das Lösen von Spannung erleichtert die Verarbeitung physischer und psychischer Prozesse. Gleichzeitig ermöglicht das Üben des neurogenen Zitterns eine tiefergehende Körpererfahrung, die neue Blickwinkel auf das Thema Loslassen erfahrbar macht.

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Selbsterfahrungsretreat 2027

Verlust und Neuanfang

Haus UnterLinden • Heister • Wermelskirchen
22. Februar 2027 bis Donnerstag, 25. Februar 2027

Verlust und Neuanfang als Teil des Lebens

Verlust bedeutet für uns nicht nur den Verlust von lieben Menschen. Gemeint sind auch Verluste von Fähigkeiten, Gesundheit, Teilen der eigenen Identität, von Bedeutung, Rollen, Aufgaben oder beruflicher Leistungsfähigkeit. Solche Erfahrungen können das eigene Erleben tief prägen und die Frage aufwerfen, was bleibt, was sich verändert und wie ein weiterer Schritt möglich werden kann.

Neuanfang verstehen wir deshalb nicht nur als großen Einschnitt oder einen klaren Zeitpunkt. Er kann auch ein Prozess sein, der jederzeit beginnen kann, manchmal unbemerkt schon begonnen hat und von Moment zu Moment wirksam wird. Möglicherweise geht es dabei nicht darum, aktiv etwas Neues herzustellen, sondern anzuerkennen, dass etwas Neues beginnt.

 


Ein Raum für Selbsterfahrung in Übergängen

Das Selbsterfahrungsretreat 2027 lädt dazu ein, sich mit Verlust, Veränderung und Neuanfang in einem geschützten und sicher begleiteten Rahmen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen Körperwahrnehmung, emotionale Prozesse und die Frage, wie sich Abschied, Wandel und Neubeginn im eigenen Erleben zeigen.

Über Hypnose, Yoga, Breathwork und weitere erfahrungsorientierte Methoden entsteht Raum, das eigene Erleben bewusster wahrzunehmen und innere Prozesse achtsam zu begleiten. Das Thema zieht sich dabei als roter Faden durch alle vier Tage und wird in den unterschiedlichen Methoden immer wieder aufgegriffen.

Das Retreat richtet sich an Menschen, die sich Zeit für sich selbst nehmen möchten und bereit sind, sich achtsam und verantwortungsvoll mit dem eigenen Erleben auseinanderzusetzen.

Raum für Rückzug

Das Haus UnterLinden liegt ruhig und naturnah im Bergischen Land und bietet einen geschützten Rahmen für Selbsterfahrung, Rückzug und gemeinsames Erleben. Die Umgebung lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und sich auf innere Prozesse einzulassen. Das Seminarhaus stellt Räume zur Verfügung, die sowohl für gemeinsames Arbeiten als auch für individuelles Innehalten geeignet sind. Die Nähe zur Natur unterstützt die Arbeit am Körper und mit Emotionen und ermöglicht zwischendurch Spaziergänge, frische Luft und stille Momente. Haus UnterLinden schafft damit gute Bedingungen für ein Retreat, bei dem Selbsterfahrung, Gemeinschaft und persönliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt stehen.


Teilnahmegebühr Selbsterfahrungsretreat

Selbsterfahrungsretreat – 750 Euro

Die Kosten für das Selbsterfahrungsretreat betragen 750 Euro und beinhalten:

  • Alle Leistungen der Selbsterfahrung

  • Fachliche Begleitung und Durchführung des Retreats

  • Gestaltung und Begleitung des gesamten Retreat-Prozesses

Dieser Betrag wird nach Bestätigung der Anmeldung per Rechnung direkt an den Veranstalter Praxis Assad Zahran überwiesen.

Angebot zur Anmeldung

Für das Retreat 2027 gelten folgende Ermäßigungen:

  • 10 % Frühbucher*innen-Rabatt bis zum 30.04.2026 (– 75 Euro)

  • 5 % für Wiederholungstäter*innen (– 37,50 Euro)

  • 5 % Bring-a-Friend-Rabatt (– 37,50 Euro), wenn eine von dir empfohlene Person sich anmeldet

Übernachtung & Verpflegung während des Retreats

Unterkunft & Verpflegung – 300 Euro

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 300 Euro und umfassen:

  • 3 Übernachtungen im Doppelzimmer

  • Jedes Doppelzimmer verfügt über ein eigenes Bad und WC

  • Vegetarische oder vegane Vollverpflegung mit drei Mahlzeiten täglich

  • Kaffee, Wasser und Tee ganztägig inklusive

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden direkt vor Ort im Haus UnterLinden beglichen. Die Zahlung erfolgt bei Ankunft per EC-Karte.

Anmeldung zum Selbsterfahrungsretreat

Du möchtest dir Zeit für dich selbst nehmen und dich bewusst, ehrlich und achtsam mit deinem eigenen Erleben auseinandersetzen? Dann bist du hier richtig. Mit deiner Anmeldung sicherst du dir einen Platz in einem geschützten Retreat-Rahmen, in dem Selbsterfahrung, Begegnung und persönlicher Prozess im Mittelpunkt stehen. Die Gruppe bietet Raum für authentisches Erleben und gemeinsames Lernen. Bitte fülle das folgende Formular aus. Wir melden uns zeitnah mit weiteren Informationen bei dir und freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

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Das Retreat-Team

Das Selbsterfahrungsretreat wird von einem interdisziplinären Team begleitet, das psychotherapeutische Perspektiven der Selbsterfahrung, Hypnose und Körperarbeit miteinander verbindet. Gemeinsam gestalten Assad Zahran, Dana Kroh und Fine Faust einen sicheren Rahmen für persönliche Prozesse, Beziehungserleben und individuelle Entwicklung.

Assad Zahran

Psychologischer Psychotherapeut

„Am Selbsterfahrungsretreat schätze ich besonders den Raum, in dem Menschen sich selbst ehrlich begegnen und individuelle Prozesse in der Gruppe erleben können.

Assad Zahran ist Psychologischer Psychotherapeut mit Ausbildungen in Verhaltenstherapie und Hypnotherapie. Er war 10 Jahre lang Leiter des Milton Erickson Instituts Köln (MEIK e. V.) und ist als Lehrtherapeut, Selbsterfahrungsleiter, Supervisor und Dozent tätig. In seiner Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der Beziehungsgestaltung in Selbsterfahrungsprozessen und der Förderung der Beziehung des Einzelnen zu sich selbst.

Dana Kroh

Psychologische Psychotherapeutin

„Am Selbsterfahrungsretreat begeistert mich, welche Veränderungsprozesse sich entwickeln, wenn durch ein haltgebendes Umfeld und Fokussierung nach Innen, Verbundenheit mit sich und anderen entsteht.“

Dana Kroh ist Psychologische Psychotherapeutin mit Ausbildungen in Verhaltenstherapie mit Traumaschwerpunkt und Hypnotherapie. Sie ist Mitglied des Milton Erickson Instituts Köln (MEIK e. V.), als Dozentin für hypnotherapeutische Techniken tätig und bietet Supervisionen und Selbsterfahrung in der Psychotherapieausbildung an. In ihrer Arbeit verbindet sie fachliche Klarheit mit Präsenz und Engagement und orientiert sich aufmerksam an den Bedürfnissen der Gruppe. Ein beziehungsorientierter Ansatz bildet dabei die Grundlage ihrer Gruppenarbeit.

Fine Faust

Yoga-Lehrerin

„In meinen Yoga-Klassen steht die eigene Körper- und Atemwahrnehmung im Fokus, weil mit dieser Unbewusstes bewusster werden kann und eine sichere Selbsterfahrung möglich wird.“

Fine Faust ist ausgebildete Yoga-Lehrerin mit langjähriger Erfahrung im Vinyasa-Stil sowie als Yin-Yoga-Lehrerin. Ergänzend befindet sie sich zur Zeit in einer Ausbildung in Atem- und Bewusstseinstraining an der Akademie für Integrative Atemtherapie atmen+. In ihrer Arbeit legt sie Wert auf eine körperorientierte und individuelle Anleitung, die innere und äußere Ausrichtung verbindet. Dabei schafft sie Zugänge für erfahrene Praktizierende ebenso wie für Menschen ohne Vorerfahrung.

Formate der Selbsterfahrung

Erfahrungsorientierte Arbeit im Retreat

Gruppentrance & Breathwork

Trance ist ein besonderer Bewusstseinszustand, der Zugang zu inneren Bildern, Gefühlen und Körperempfindungen eröffnet. Durch Hypnose, Trance-Tanz und Atemarbeit werden unbewusste Inhalte erfahrbar, oft emotional, intensiv und zugleich regulierend. Assad und Dana leiten unterschiedliche Formen der Trance- und Atemarbeit an und legen dabei großen Wert auf Sicherheit, Selbstbestimmung und individuelle, ressourcenorientierte Prozesse.


Yoga Integrativ

Yoga wird auf dem Retreat themenbezogen praktiziert und unterstützt die Selbsterfahrung durch Aktivierung, Beruhigung und Integration. Es geht nicht um Leistung oder sportliche Ausführung, sondern um achtsame Körperwahrnehmung. Fine verbindet die Yogapraxis mit den inneren Prozessen des Retreats und gestaltet sie für Menschen mit und ohne Vorerfahrung zugänglich.


Trance Tanz

Trance Tanz ist eine intuitive, ritualartige Form des Tanzes, bei der jede Person für sich selbst tanzt. Mit verbundenen Augen und begleitet von Musik entfällt Vergleich und Bewertung, der Fokus richtet sich nach innen. Assad, Dana und Fine begleiten die Sessions und sorgen für einen sicheren Rahmen.


Neurogenes Zittern

In den Yoga-Einheiten gibt es die Möglichkeit, sich mit dem neurogenen Zittern auseinanderzusetzen. Hierbei handelt es sich um das körpereigene Zittern, das mit Hilfe von dafür entwickelten Körperübungen gezielt angestoßen werden kann. Zittern ist eine der Selbstregulationsfunktionen des Körpers, Spannung zu lösen. Bewusst, achtsam und auf eigene Weise den Körper zittern zu lassen, ist also ein gesunder Weg, das Loslassen auf körperlicher Ebene zu üben. Denn das Lösen von Spannung erleichtert die Verarbeitung physischer und psychischer Prozesse. Gleichzeitig ermöglicht das Üben des neurogenen Zitterns eine tiefergehende Körpererfahrung, die neue Blickwinkel auf das Thema Loslassen erfahrbar macht.

Retreat 2023

Bindung, Vertrauen, Beziehung

“Ich möchte Selbsterfahrung in der Gruppe anbieten… mit Hypnose! Ich habe eine tolle Yogalehrerin gefunden, die uns begleiten würde. Bist du dabei?”

Ehrlich gesagt: ich konnte mir am Anfang auch nicht viel darunter vorstellen, als Assad mir im Sommer 2022 diese Frage stellte. Allerdings war es, wie es so oft mit Assad ist: ansteckend. Er hatte die Vision, Selbsterfahrung anzubieten, um auch Menschen außerhalb der psychotherapeutischen Ausbildung zu ermöglichen, eigene Muster zu reflektieren und mithilfe von Hypnose zu verändern. Zu Beginn wollten wir uns an den Grundbedürfnissen nach Grawe orientieren und somit stand das Thema für unser erstes Retreat fest: Bindung. 

Wir haben uns immer wieder zusammengesetzt, gebrainstormt, geplant, Trancen besprochen, Übungen erdacht, und hatten gleichzeitig am Anfang nur das Wissen darüber, dass wir gut zusammenarbeiten können – nicht aber, ob unser Konzept aufgeht. Dass es am Ende so gut aufgeht, uns drei verbunden und immer wieder tief berührt hat, damit haben wir wohl alle drei nicht in diesem Ausmaß gerechnet. 2023 war also der Anfang eines Herzensprojekts. 

Wir konnten vier Tage lang miterleben, wie Freundschaften entstanden sind, jahrelang vergessene Schätze ausgegraben wurden, Stress und Anspannung beim Yoga, Tanzen und in Trance abfielen und alle in einen guten Kontakt mit sich selbst und ihren ganz individuellen Lösungen für mitgebrachte Themen kamen. Und wir konnten ausprobieren, welche Konzepte in der Gruppe funktionieren. Wie gut das Seminarhaus wirklich ist (Spoiler: wir kommen jedes Jahr wieder). Wie sehr wir alle Fines Yoga lieben lernen können. Und: ob wir weitere Retreats anbieten wollen. 

Retreat 2024

Liebe, Akzeptanz und innere kindliche Anteile

Das Thema unseres zweiten Retreats stand schon bei der Abfahrt am letzten Tag des ersten fest. In Trance können sogenannte Regressionen – Wahrnehmungen unserer jüngeren ich-Anteile – spontan aber auch geführt auftauchen. Unser Retreat zum Thema Bindung brachte viele in den Kontakt mit kindlichen Anteilen, die Aufträge mitgebracht hatten: “erklär mir das”, “versorge mich”, “zeig mir etwas”. Und da wir als Hypnotherapeut:innen unbewusste Aufträge gerne annehmen, war schnell klar, dass dieser sich hervorragend für unseren zweiten Aufenthalt unter den Linden eignete. Und so reisten wir erneut an – mit einigen Wiederholungstäter:innen –  und hatten Trancen und Yogaübungen im Gepäck, die dazu anregten alte Wunden mithilfe von Neugierde, Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz zu betrachten. Erwartungen, die wir von klein auf mitgenommen hatten, wurden rausgekramt, geprüft und teilweise im Boden unter den Linden vergraben. Fine brachte zudem eine Brise Pfadfindergeist mit und unsere Teilnehmer:innen verbrachten einen Morgen mit ihr gemeinsam mit Fangen und anderen Spielen. Dass wir zudem so viel Schneefall hatten, dass Fines mitgebrachter Schlitten für tatsächliche kleine Rodelmomente genutzt werden konnte, rundete die kindliche Freude gelungen ab. Und wieder verließen wir das Retreat mit dem Wunsch im nächsten Jahr wiederzukommen.

Retreat 2025

Loslassen und Behalten

Regeln, Rollen, Erwartungen, Beziehungen, Konflikte, Emotionen, Pläne, Wünsche, Ziele. 2025 wollten wir von unseren Teilnehmer:innen wissen, woran sie festhalten – und was sie gerne loslassen wollten. Zentral ist hierbei eine gerne vergessene Emotion: Scham. Scham lässt uns oftmals länger festhalten, als es uns gut tut. Scham lässt uns auch öfter loslassen, was wir noch gebrauchen können. 

Also zogen wir 2025 zum dritten Mal aus um einander unter den Linden zu begegnen – einigen bereits zum wiederholten Mal. Dank Assads in der Zwischenzeit abgeschlossener Breathwork und Pranayama Ausbildung bei Jörg und Michaela Buneru, konnte Breathwork im Zentrum der vier Tage stehen und den Teilnehmer:innen tiefe Tranceerfahrungen mithilfe ihrer Atmung ermöglichen. Gruppentrancen und Yoga, sowie eine Konfrontation mit der eigenen Scham mithilfe einer Aufstellungsarbeit in der Gruppe – und natürlich das wunderbare Essen von Koch Martin – rundeten den Aufenthalt ab.

Retreat 2026

Ambivalente Gefühle: Akzeptieren und Regulieren

Unser Retreatmotto, „Einatmen. Ankommen. Ausatmen.“, hätte besser nicht passen können, denn für uns als Retreatteam und einige Teilnehmer*innen, die bereits zum vierten Mal mit uns anreisten, war es genau das: ein (wieder) Ankommen.
Assad, Fine und ich waren so glücklich zurück zu sein, dass wir den Gruppenraum erst einmal mit lauter Musik beschallten und schon einmal für den Trance Tanz einweihten – sehr zur Freude und Belustigung der Neuankömmlinge.

Die Gruppenselbsterfahrung in den vier Tagen war spannend und erkenntnisreich: basierend auf der Forschung von Damasio und Feldmann Barrett wurden verschiedene Prozesse angeleitet; methodisch hatten wir erneut unsere vielfältigen Ansätze dabei und boten Gruppentrancen, Yoga, neurogenes Zittern, Breathwork (z.B. holotropes Atmen), Trance Tanz und Journaling an.

Koch Andreas war zeitgleich mit uns eingezogen und brachte einen großen Koffer selbstgemachter Kräutermischungen mit. In den nächsten vier Tagen kamen wir aus dem Schwärmen nicht mehr raus: bei Andreas isst das Auge mit, aber vor allem waren seine Mahlzeiten so lecker, dass wir ihn für 2027 gleich erneut engagiert haben.

Mit einer Protagonistin hatten wir dieses Jahr nicht gerechnet und uns über ihr Erscheinen daher besonders gefreut: ab dem Nachmittag des dritten Tages saßen wir in jeder freien Minute in der Sonne und konnten dort richtig auftanken.

Kontakt

Fragen zum Retreat?

Bei Fragen oder Unsicherheiten kannst du dich jederzeit melden. Gerne klären wir dein Anliegen und geben dir weitere Informationen zum Retreat. Nutze dafür einfach das Kontaktformular – wir melden uns zeitnah bei dir.

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